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Mantel-Thermoelemente (MTE)

Mantel-Thermoelemente werden zur Temperaturmessung in und auf Oberflächen von Behältern, Rohrleitungen, Apparaten und Maschinen, in Laboratorien oder in Versuchsanlagen, in gasförmigen und flüssigen Medien wie Luft, Gasen, Wasser, Öl usw., im Nieder- und Hochdruckbereich bei kleinen Strömungsgeschwindigkeiten verwendet.

Die besonderen Merkmale der Mantel-Thermoelemente sind:

  • Kleine Bauart
  • Kurze Ansprechzeit
  • Biegbarkeit des Mantel-Thermoelementes
  • Hohe Erschütterungsfestigkeit
  • Hohe Druckbelastung

Aufbau
In das dünnwandige Mantelrohr sind 1 oder 2 Thermopapier in Keramikpulver fest eingepresst. Standardmäßig sind die Thermodrähte untereinander und gegen den Mantel isoliert.

Gerade Thermoelemente
Gerade Thermoelemente mit metallenen oder keramischen Schutzrohren werden für technische Temperaturmessungen, vorwiegend in Öfen aller Art, im Temperaturbereich von ca. 200°C bis 1800°C, bei Drücken bis max. 1 bar (Nenndruckstufe 1) verwendet.

Winkel- Thermoelemente
Winkel-Thermoelemente werden vorwiegend zur Temperaturmessung und Temperaturregelung in Salzbädern und Metallschmelzen in einem Temperaturbereich von 200 °C bis 1350 °C verwendet. Die Winkelform bezweckt, dass sich der Anschlusskopf des Thermoelementes nicht unmittelbar über dem Badspiegel befindet und damit nicht den hohen Temperaturen oder den aggressiven Dämpfen ausgesetzt ist.

Mantel- Widerstandsthermometer (MWT)
Mantel-Widerstandsthermometer werden zur Temperaturmessung in Behältern, Rohrleitungen, Apparaten und Maschinen, in Laboratorien oder in Versuchsanlagen, in gasförmigen und flüssigen Medien wie Luft, Gasen, Wasser, Öl usw., im Nieder- und Hochdruckbereich bei kleinen Strömungsgeschwindigkeiten verwendet.
Bei Verwendung von Edelmetall-Thermopaaren wird ein inneres keramisches Schutzrohr aus KER 710 eingebaut. Für spezielle Korrosionsbedingungen können Schutzrohre aus Sonderwerkstoffen geliefert werden.

Thermoelemente mit auswechselbarem Messeinsatz
Thermoelemente mit auswechselbarem Messeinsatz werden zur Temperaturmessung in Behältern und Rohrleitungen, in gasförmigen und flüssigen Medien wie Luft, Dampf, Gasen, Wasser, Öl usw., im Nieder- und Hochdruckbereich verwendet.

Aufbau und Typenwahl
Das äußere Schutzrohr wird durch eine Schraub-, Schweiß- oder Flanschverbindung mit dem Behälter oder der Rohrleitung verbunden. Der Meßeinsatz mit dem darin eingebauten Thermopaar wird in das Schutzrohr eingeschoben und im Anschlußkopf mit der Ausgleichsleitung verbunden. Er kann ohne Betriebsunterbrechung ausgetauscht werden.

Schutzrohre und Befestigungen
Die Auswahl eines Schutzrohres richtet sich nach den räumlichen Verhältnissen am Einbauort (Befestigungsart) sowie nach den Beanspruchungen durch Temperatur, Druck, Strömung und chemischen Angriff.